Die beiden Kandidaten, die sich in Seitingen-Oberflacht für den Bürgermeisterposten beworben haben, dürfen zur Wahl antreten. Das hat der Gemeindewahlausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Montag beschlossen. Zuvor waren die Bewerbungen bei der öffentlichen Sitzung, an der auch die Kandidaten teilnahmen, geprüft worden.

Den fünfköpfigen Wahlausschuss verpflichtete der amtierende Bürgermeister Bernhard Flad per Handschlag auf sein Amt. Danach wurden die Bewerbungen in zwei Schritten geprüft. Zunächst ging es um die formalen Kriterien, etwa ob alle geforderten Dokumente korrekt ausgefüllt abgegeben worden seien. Beide Bewerbungen seien formal überhaupt nicht zu beanstanden, erklärte Flad nach der Prüfung. Im zweiten Schritt ging es ums Inhaltliche, also ob die Bewerber überhaupt wählbar sind (siehe Kasten). Auch hier fand der Ausschuss keine Einwände gegen die beiden Bewerber. Per Handzeichen wurden beide Bewerber vom Wahlausschuss einstimmig zugelassen.

Am Montag, 17. September, findet eine Kandidatenvorstellung in der Ostbaarhalle statt. Beginn ist um 20 Uhr. Die Redezeit legte der Wahlausschuss auf 20 Minuten fest. Erster Redner ist Jürgen Buhl.

Es bleibt bei zwei Kandidaten

Zum Ende der Bewerbungsfrist am Montag sagte Flad, dass die Wahl am 15. Juni ausgeschrieben worden sei. Die Unterlagen von Jürgen Buhl seien am 9. Juli in den Briefkasten des Bürgermeisteramts eingeworfen worden. Yann Reydelet habe seine Bewerbung am 24. August im Bürgermeisteramt abgegeben. Am Montag seien nach 18 Uhr der Briefkasten des Rathauses, sowie Faxgerät und E-Mails geprüft worden, ob noch Bewerbungen eingegangen seien. Das war nicht der Fall.

Podiumsdiskussion

Unsere Zeitung veranstaltet am Montag, 24. September, eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeister-Kandidaten. Beginn ist um 19 Uhr in der Ostbaarhalle.

Wahlauflagen

EU-Bürger sind in Deutschland als Bürgermeister wählbar, solange sie zum Zeitpunkt der Bewerbung in der Bundesrepublik wohnen. Wie für deutsche Staatsangehörige gilt auch für sie, dass sie über 25 Jahre und unter 68 Jahre alt sein müssen. Auch müssen die Bewerber die Gewähr geben, dass sie für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik einstehen. (sisc)

Quelle: Schwäbischen Zeitung

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